04. Mrz 2019

Hamburg schreibt!-Finale: Keiner blieb fehlerfrei

von admin

Auch 2019 blieb niemand fehlerfrei: Beim Diktatwettbewerb Hamburg schreibt! traten am 28.02. Schüler, Eltern und Lehrkräfte an. Am Finalabend in der Wichern-Schule machten sie im Diktat durchschnittlich 23 Fehler – die Siegerin hingegen nur vier.

140 Teilnehmer von 20 Schulen aus ganz Hamburg schrieben ein überaus schwieriges Diktat zu einem typisch hamburgischen Thema. In diesem Jahr ging es in dem mit Rechtschreib-Herausforderungen gespickten Text um den beliebten Altbundeskanzler Helmut Schmidt.

Für Hamburg schreibt! wird jedes Jahr ein Diktattext mit Hamburg-Bezug entworfen. Das Diktat beinhaltet neben Besonderheiten der deutschen Sprache vor allem alltägliche Herausforderungen wie Getrennt- und Zusammen- und Groß- und Kleinschreibung. Im diesjährigen Text unter anderem: „Glimmstängelkonsum“, „Elder Statesman“, „politisches Klein-Klein“, „Paroli bieten“ und „vorlieb nehmen / vorliebnehmen“.

Das Finaldiktat steht hier zum Nachlesen und Herunterladen bereit.

Mit 12 Fehlern belegte Henriette Klostermeyer vom Albert-Schweitzer-Gymnasium den ersten Platz in der Kategorie „Schüler“. Bei den „Eltern“ gewann mit 10 Fehlern Ulrike Dollase vom Gymnasium Ohlstedt. Siegerin in der Kategorie „Lehrer“ und auch Gesamtsiegerin wurde Tine Koch vom Gymnasium Othmarschen mit 4 Fehlern. Der Schulsieg für die niedrigste Durchschnittsfehlerzahl ging an das Albert-Schweitzer-Gymnasium mit im Schnitt 19 Fehlern.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Yared Dibaba (u.a. NDR). Der Hörspielsprecher Sascha Draeger (u.a. „TKKG“) diktierte den Diktattext. Während die 14-köpfige Jury die Diktate korrigierte, unterhielt der Stand-Up Comedian Moritz Neumeier das Publikum.

Die Siegerinnen von „Hamburg schreibt!“ 2019: Henriette Klostermeyer (2.v.l.), Ulrike Dollase (M.) und Tine Koch (2.v.r..) mit Dr. Nina Lemmens, Programmvorstand der Joachim Herz Stiftung, (ganz links) und Moderator Yared Dibaba (ganz rechts).