28. Februar 2020.

Wiesbaden schreibt! 2020 – Verflixtes Zahlenwerk

von Wiesbaden schreibt!

Statistiken sind für die meisten eher eine trockene Angelegenheit. Bei Wiesbaden schreibt! sorgten sie am 27. Februar 2020 aber – im übertragenen Sinne – für viele Emotionen. Denn der Text bei der fünften Auflage des großen Diktatwettbewerbs in der hessischen Landeshauptstadt drehte sich rund um das Analysieren von Daten.

Grund hierfür? Das Statistische Bundesamt, die „deutscheste aller deutschen Behörden“, hat hier seinen Sitz. Die richtige Schreibweise von „zwei Komma zwei“, „nullachtfünzehn“ oder „BIP“ ließ die 100 Teilnehmer im Laufe des kurzweiligen Nachmittags in der Aula der Oranienschule manchmal verzweifeln, manchmal aber auch jubeln.

Welch harte Nuss die Wiesbadener zu knacken hatten, zeigte sich an der durchschnittlichen Fehlerzahl. Die liegt mit 22,6 höher als in den Vorjahren. Das beste Diktat lieferte ein Lehrer der gastgebenden Schule ab: Frank Nöllenburg wurde mit zwölf Fehlern Tagesbester und somit Gesamtsieger von Wiesbaden schreibt.

Die Lehrer waren es auch, die im Durchschnitt am wenigstens Fehler machen – gerade mal 17,2. Knapp dahinter landete die Kategorie der Eltern mit 19,1. In der Publikumskategorie, die sich aus Lesern, Vertretern der Unterstützer Sparkassenversicherung und Naspa sowie des Ausrichters Wiesbadener Kurier zusammensetzt, kam auf durchschnittlich 21,2 Fehler. Schlusslicht bildeten in diesem Jahr die Schüler mit durchschnittlich 32,1 Fehlern pro Text.

Die Gewinnerübersicht, den Finaltext und Impressionen der Veranstaltung finden Sie hier.