Rechtschreibung – verstehen, üben, können: die Idee

Ist es heute überhaupt noch wichtig, die Rechtschreibung zu können?

Wir sagen ja! Egal ob eine schnelle Messenger-Nachricht, ein Aufsatz, eine Hausarbeit oder ein förmliches Anschreiben – die Art, wie wir uns sprachlich ausdrücken, ist so vielfältig wie die Welt, in der wir uns bewegen. Die geschriebene Sprache wird dabei immer kreativer und gleichzeitig bedeutender. Wir schreiben sogar so viel wie nie zuvor, doch nicht unbedingt immer richtig.

Richtiges Schreiben bietet aber einen entscheidenden Vorteil: Einen Text, bei dem man sich ganz auf den Inhalt konzentrieren kann, liest man lieber. Stolpert man über Rechtschreibfehler, statt im Lesefluss zu sein, macht das Lesen des Textes keine Freude.

Doch keine Bange: Rechtschreibung kann man lernen. Das möchte die Stiftung Polytechnische Gesellschaft gemeinsam mit ihren Partnern mit Deutschland schreibt! Der große Rechtschreibwettbewerb fördern. Das Format für die Oberstufe möchte für die deutsche Sprache begeistern und dazu anregen, sich auf spielerische Weise mit sprachlichen Phänomenen auseinanderzusetzen. Es geht darum, die Rechtschreibregeln zu verstehen, zu trainieren und schließlich richtig anzuwenden.

Deutschland schreibt! Der große Rechtschreibwettbewerb wurde von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main initiiert. Das Hessische Kultusministerium, die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, hr2-kultur und der Dudenverlag sind Kooperationspartner. Die FAZIT-STIFTUNG und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft fördern das Projekt.

»Wir sprechen eine Sprache, aber wir formen auch eine Sprachkultur. Das zu erleben und zu erfahren – das ist das Ziel von Deutschland schreibt!«

Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt

Vorstandsvorsitzender Stiftung Polytechnische Gesellschaft